Haarausfall

Ausfall des Haares

Samstag, 19. Juli 2008 - 20:54 Uhr

 

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Haarausfall

HaarausfallDie meisten Menschen legen großen Wert auf schönes, volles Haar. Die Frisur ist Ausdruck der Persönlichkeit und Individualität. Glänzendes und kräftiges Haar wird mit Jugend und Vitalität assoziiert. Doch im Laufe des Lebens verändert sich das Haar, sowohl in seiner Farbe, als auch im Volumen. Wann sich die ersten silbernen Fäden einschleichen, wann sich die Haarfülle lichtet, ist genetisch bedingt. Bei Haarausfall spielen jedoch noch eine Reihe anderer Faktoren eine wichtige Rolle.

Haarausfall ist keine Krankheit im herkömmlichen Sinn, sondern entweder angeboren oder Folge einer Erkrankung. Auch bei der Chemotherapie oder bei Therapien mit bestimmten Medikamenten können die Kopfhaare ausfallen.

Da bei zahlreichen Menschen, vor allem bei Frauen, lichter werdendes Haar zu schweren seelischen Belastungen . Hier kann eher die Kosmetik Hilfe bringen als die Medizin.

Haaraufbau und Haarzyklus

Haare sind lange Fäden aus Keratin, deren feste Rinde das locker aufgebaute Mark umhüllt. Die Haarfollikel (die Haarwurzel und alle sie umgebenden Zellen, die für das Haarwachstum eine Rolle spielen) werden über ein feines Gefäßnetz mit Nährstoffen versorgt. Die Haarlänge wird durch die verschiedenen Entwicklungsphasen des Haarzyklus bestimmt. Die Wachstumsphase dauert 2 bis 6 Jahre, danach folgt eine zwei- bis dreiwöchige Übergangsphase. Anschließend befindet sich das Haar in einer ca. dreimonatigen Ruhephase.

Am Ende dieser Ruhephase fällt dann das Haar aus und ein neuer Haarzyklus beginnt. Erfreulicherweise erfolgt dieser Zyklus nicht bei allen Haaren gleichzeitig. Täglich treten ungefähr 50 bis 150 Haare in diesen Zyklus ein, so daß bei ca. 100 000 Haaren am Kopf die Haardichte nicht beeinträchtigt wird.

Im Durchschnitt wachsen die Haare 1 cm pro Monat und die Haardicke beträgt ungefähr 0,07 mm. Die Haarfarbe hängt von der Anzahl, Art und Verteilung der Melanosomen (Haarpigmente ) in der Haarrinde ab.