Haarausfall

Diffuser Haarausfall diffus

Mittwoch, 22. Februar 2012 - 20:59 Uhr

 

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Diffuser Haarausfall

Diffuser Haarausfall ist eine sehr weit verbreitete Form des Haarausfalls, bei dem Haare vom gesamten Kopf abfallen. Durch die verminderte Anzahl der Haare wird der Haarschopf insgesamt lichter, denn die Haare werden ausgedünnt. Anders als beim kreisrunden Haarausfall oder beim hormonell bedingten Haarausfall fallen die Haare also nicht an wenigen begrenzten Stellen aus, sondern sie werden insgesamt weniger.

Diffuser Haarausfall tritt sowohl bei Frauen wie auch bei Männern auf. Immer häufiger sind sogar Kinder betroffen. Können Männer und oft auch Kinder mit einer solchen Situation oft sehr gut umgehen, ist der Leidensdruck bei betroffenen Frauen oft deutlich größer. Obwohl Frauen bei diffusem Haarausfall selten alle Haare verlieren, ist das Ausdünnen der Haare doch ein optischer Makel, der mitunter zu psychischer Belastung werden kann.

Tritt Haarausfall diffus auf, kann dies verschiedene Ursachen haben. Bei Frauen tritt diffuser Haarausfall häufig bei Hormonschwankungen auf, aber auch Schilddrüsenerkrankungen, Eisenmangel, Stress und Infektionen können Ursache sein. Sogar die Ernährung sowie die Einnahme von Medikamenten (blutgerinnungshemmende oder blutfettsenkende Medikamente) können diffusem Haarausfall auslösen. Diffuser Haarausfall tritt bei den meisten genannten Ursachen aber nur deshalb auf, weil der Körper bereits durch andere Erkrankungen geschwächt ist und so nicht mehr reagieren kann.

Um diffusen Haarausfall behandeln zu können ist es wichtig, seiner Ursache auf den Grund zu gehen. Sind Medikamente die Ursache, geht diffuser Haarausfall in der Regel nach dem Absetzen der Medikamente von selbst zurück, es bilden sich wieder neue Haare. Bei hormonellen Ursachen hingegen können östrogenhaltige Tinkturen helfen, den Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen und so den Haarausfall, der diffus auftritt, stoppen.

Da diffuser Haarausfall häufig aber auch bei Mangelerscheinungen auftritt ist es wichtig, diese Mangelernährung zu erkennen und zu beheben. Ist der Körper nämlich mit Nähr- und Mineralstoffen unterversorgt, nutzt er die ursprünglich im Haarboden vorhandenen Stoffe, um sie in anderen, deutlich wichtigeren Körperregionen einzusetzen. Die Einnahme von Eisenpräparaten beispielsweise kann helfen, Eisenmangel zu beheben. Dieser sollte vorher aber durch Blutkontrollen bestätigt sein. Eine ganzheitliche Ernährungsumstellung sowie eine Entschlackung des Körpers können in diesen Fällen ebenfalls helfen, den diffusen Haarausfall zu begrenzen, so dass wieder neue Haare wachsen können. Im Rahmen dieser Ernährungsumstellung kann auch Stressmanagement helfen, stressbedingten Haarausfall zu erkennen und zu lindern. Die Kombination der verschiedenen Methoden hat schon vielen Menschen geholfen, diffus auftretenden Haarausfall zu behandeln.