Haarausfall

Richtige Ernährung bei Haarausfall

Mittwoch, 22. Februar 2012 - 20:57 Uhr

 

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Ernährung bei Haarausfall

Die Ursachen von Haarausfall können vielfältig sein. Neben hormonellen Störungen spielt auch die Ernährung sowie die Versorgung des Körpers mit Nährstoffen und Mineralien eine wichtige Rolle. So kann eine ausreichende Nährstoffversorgung auch dazu führen, dass hormonelle Veränderungen im Organismus gar nicht erst auftreten und so auch hormonell bedingter Haarausfall mitunter vermieden werden kann.

Mit richtigem Essen ist es somit durchaus möglich, Haarausfall zu vermeiden oder aber zu reduzieren bzw. zu stoppen. Ursachen für Haarausfall können unter anderem Probleme mit der Verdauung sein. Bei einer geschädigten Darmflora oder aber bei einem Mangel an Magensäure kann die aufgenommene Nahrung nicht richtig verarbeitet werden, wodurch auch die Nährstoffversorgung nicht vollständig ermöglicht werden kann. Der Körper muss so auf wichtige Mineralien, Spurenelemente und Vitamine verzichten, die auch für den Haarwuchs mit verantwortlich sind. Eine Darmreinigung sowie die Einnahme von Probiotika können hierbei sehr hilfreich sein.

Aber auch zu fettes Essen kann die Ursache für Haarausfall sein. Männer, die ihre Ernährung von sehr fettreich auf fettarm umstellen, konnten nicht selten einen deutlich geringeren Haarverlust beobachten. Schließlich steigert eine fettreiche Ernährung mit viel Fleisch auch den Testosteron-Spiegel, der wiederum für die Glatzenbildung verantwortlich gemacht wird.

Vielfach ist Haarausfall auch auf eine Fehlfunktion der Schilddrüse zurückzuführen. Nahrungsmittel mit viel Vitamin A und Jod können helfen, den Körper dennoch mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen. Betroffene sollten unter anderem Karotten, aber auch naturbelassene, kaltgepresste Bio-Öle wählen. Auch Vitamin-A-Präparate können sich vorteilhaft auswirken. Im Fall von Blutarmut und Eisenmangel ist es ebenfalls wichtig, auf die verwendeten Lebensmittel zu achten. Eisenreiche Lebensmittel wie Leber, Lebertran oder Bierhefe sollten bevorzugt werden, um den Körper so mit blutbildenden Lebensmitteln versorgen zu können. Weitere eisenreiche Lebensmittel sind Leinsamen, Sesam und Sonnenblumenkerne, die auch sehr gut als Knabberei zwischendurch gegessen werden können.
Bei Haarausfall ist es also sinnvoll, die gesamte Ernährung zu überprüfen und gegebenenfalls umzustellen. Stark zuckerhaltige Speisen und Getränke sollten dabei ebenso gemieden werden wie Tofu, tierisches Eiweiß und Milchprodukte. Soja hingegen kann das Haarwachstum anregen. Es ist jedoch wichtig darauf zu achten, dass vorwiegend fermentierte Sojaprodukte wie Sojajoghurt oder Miso gewählt werden. Unfermentierte Sojaprodukte wie Sojamilch oder Tofu sollten gemieden werden, da diese weniger verträglich sind. Auch Nüsse, Gemüse und Trockenfrüchte wirken sich positiv auf den Organismus aus.

Ein ebenfalls sehr wichtiger Nährstoff für das Haar ist Silizium. Forscher haben herausgefunden, dass eine entsprechende Kur Haarausfall deutlich verlangsamen kann. Silizium kommt beispielsweise in Hirse, Hafer und Gerste vor, aber auch in der Schale von Kartoffeln ist Silizium zu finden. Alternativ können Shampoos gewählt werden, die organisches Silizium enthalten und so ebenfalls der Glatzenbildung vorbeugen können.



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